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Stiftung als Wunscherbe

Vorträge von Joachim Pfau und Nicole Lipsmeier, Kreissparkasse Heilbronn, vom 18.04.2013

Rund 40 Stiftungsinteressierte haben an diesem Abend mit großer Aufmerksamkeit die Vorträge von Joachim Pfau und Nicole Lipsmeier verfolgt. Herr Pfau, Generationenmanager der Kreissparkasse Heilbronn, hat anschaulich dargestellt, wie "ungewollt" die Auswirkungen sein können, wenn kein Testament erstellt wurde und im Todesfall die gesetzliche Erbfolge eintritt. Und das nicht nur im Falle von berühmten Beispielen, wie Familie Ostmann (Gewürze) oder James Dean, bei deren Tod Vermögen in Hände gekommen ist, in die es nie kommen sollte. Um dies zu vermeiden, sollte wirklich jeder rechtzeitig seinen Willen im Testament niederschreiben. Fehlt ein geeigneter Verwandter als Erbe oder möchte der Erblasser mit seinem Vermögen auch nach seinem Tod Gutes tun, so kann eine Stiftung der "Wunscherbe" sein - diese Erbeinsetzung ist nur im Testamen möglich.

Anschließend hat Nicole Lipsmeier, Stiftungsberaterin der Kreissparkasse Heilbronn, die Gäste in die deutsche Stiftungslandschaft mitgenommen und den Zuhörern aufgezeigt, was eine Stiftung ausmacht und welche Stiftungsart im Einzelfall die Richtige ist. Mit großer Praxiserfahrung hat Nicole Lipsmeier dargestellt, wie eine Stiftung gegründet wird, wie wichtig eine Satzung ist und letztendlich auch, welcher Zeitpunkt der Richtige ist, um eine eigene Stiftung zu errichten - zu Lebzeiten oder testamentarisch.

Im Anschluss an die Vorträge wurden von den Zuhörern noch zahlreiche interessante Fragen gestellt. Der Abend ist bei einem kleinen Imbiß im Konferenzbereich der Kreissparkasse Heilbronn über den Dächern von Heilbronn angenehm ausgeklungen.