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Bürgerstiftung – Chance und Herausforderung

Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Anders, Bundesverband Deutscher Stiftungen mit anschließendem Workshop am 21.4.2015

Offensiv, aktiv, lebendig – so beschreibt Prof. Dr. Anders das Selbstverständnis einer Bürgerstiftung, die vor Ort ernsthaft und auf Augenhöhe mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Gemeinschaft und die Gesellschaft mitgestaltet. Sie solle definitiv nicht soziale Feuerwehr werden, sondern stets den aktuellen Bedarf klären, um dann über Projekte und Förderungen zu entscheiden. Eine offene und transparente Kommunikation nach innen und außen hält Prof. Dr. Anders für ebenso unverzichtbar wie eine gute Vernetzung vor Ort und eine gute Beziehungspflege zu Geld-, Zeit- und Ideenstiftern.
Mit Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Kontinuität kann die Bürgerstiftung so die Basis für regelmäßige Zustiftungen und Spenden und damit ein erfolgreiches Wirken der Stiftung erreichen.

Die anschließenden drei Workshops wurden von erfahrenen Bürgerstiftungsvertretern moderiert:

Projektauswahl (Prof. Dr. Wolfgang Anders):
Worauf kommt es an und was sind die Erfolgsfaktoren bei Auswahl und Durchführung?

Öffentlichkeitsarbeit (Thomas Schick, Vorstand der Heilbronner Bürgerstiftung):
Wie erreiche ich interne und externe Transparenz und was ist die Basis für kontinuierliche Zustiftungen, Spenden und Förderer? – z.B. Internetseite, Pressearbeit, Fundraising oder Pflege von Kontakten.

Gremienarbeit / Ehrenamt (Dr. Herbert Wolf, Vorstand der Bürgerstiftung Obersulm):
Welche Anforderungen an die Gremienzusammensetzung und Einbeziehung von Ehrenamtlichen gibt es, wie wichtig ist ein lokales Netzwerk und wir erfolgt eine sinnvolle Resourcenverteilung ?