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Der Jahresabschluss in der Stifterpraxis

Vortrag am 26. Oktober 2017 von Thomas Muth, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, MUTH Treuhand GmbH

Die Aufgaben und grundsätzlichen Fragestellungen und Zwecke der Rechnungslegung, maßgebliche gesetzliche Vorgaben sowie ein Blick auf die Anforderungen der internen und externen Adressaten standen am Anfang des Vortrags von Thomas Muth. Mit Blick aufs Steuerrecht wies er auf die besonderen Anforderungen an NPO’s hin, z.B satzungsgemäße Zweckverfolgung, gemeinnützigkeitsrechtliche Mittelverwendung/Rücklagenbildung, aber auch auf die vier Sphären im Gemeinnützigkeitsrecht mit den Besonderheiten des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs.
Jede Stiftung kann wählen, in welcher Form sie ihren Jahresabschluss macht, entweder die Einnahme-Überschuss-Rechnung oder die Bilanzierung. Die Unterschiede und die verschiedenen Bewertungsansätze wurden praxisnah mit ihren Vor- und Nachteile von Thomas Muth erläutert.
Möglichkeiten und Fallstricke bei der Rücklagenbildung, insbesondere der Umschichtungsrücklage und der Herausforderung der Kapitalerhaltungspflicht haben ganz besonders das Interesse der Zuhörer getroffen, da hier doch jede Stiftung Gestaltungsspielräume hat.
Die anschließenden Fragen der Gäste zeigten, wie wichtig und informativ der Vortrag war, aber auch, wie sich alle Gäste Ihrer Verantwortung für die Verwaltung des Stiftungsvermögens und der zugehörigen Rechnungslegung bewusst sind.